Unser Therapiekonzept besteht in der
ganzheitlichen Wahrnehmung des Patienten und
der interdisziplinären Zusammenarbeit
zwischen Arzt und Therapeut.

Das schafft Vertrauen und gibt Sicherheit.

Vor der osteopathischen Behandlung erfolgt eine genaue
Exploration der Krankheitsgeschichte (Anamnese) und
grundlegende Untersuchung durch den Arzt.

Mit der Diagnosestellung erfolgt die Therapieempfehlung unter
Abwägung der Kontraindikationen an den Therapeuten.

 

Liebe KollegInnen,

durch die Erstattung von Osteopathie als Satzungsleistung einiger Krankenkassen (§ 11 Abs. 6 SGB V) wurden niedergelassene Ärzte unabhängigig vom Fachgebiet ungefragt zum Verordner ebendieser Leistungen. Heißt es im Werbetext der Kassen noch “formlose ärztliche Bescheinigung” ist es doch in Wahrheit eine ärztliche Verodnung zur Behandlungsdelegation : ” … ärztlichen Bescheinigung osteopathische  Leistungen in Anspruch  nehmen, sofern die Behandlung medizinisch geeignet ist, eine Krankheit  zu erkennen,  zu heilen,  ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden  zu lindern und die Behandlungsmethode  nicht dureh den Gemeinsamen  Bundesausschuss  ausgeschlossen wurde. …” (z.B. 22. Nachtraq zur Satzung der Debeka BKK).
Um den hohen Verordnungsanforderungen der beteiligten Kassen  lege artis gerecht zu werden sollten Sie für die Wunschverodnung “Osteopathie” die gleichen Maßstäbe wie bei einer gewöhnlichen Heilmittelverordnung ansetzten.
Allerdings bewegt sich die Verordnungsprozedur (Anamnese, Befunderhebung, Diagnosestellung, Verordnung) ebenso außerhalb des Leistungsrahmen des SGB und muß somit als individuelle Gesundheitsleistung entsprechend dem Aufwand  analog GOÄ (z.B. mit den GOZ 1, 8, 75 ) abgerechnet werden.